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EINE
FAMILIE VON "AFFINEUREN" MIT LANGER HISTORIE
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![]() CARLO UND GIOVANNI FIORI, DIE DRITTE BZW. DIE VIERTE GENERATION AN DER SPITZE DES UNTERNEHMENS LUIGI GUFFANTI. |
![]() Luigi Guffanti (1850-1925) |
Als
der Urgroßvater - Luigi Guffanti - im Jahre 1876 begann, sich
mit der Reifung von Gorgonzola zu beschäftigen, hatte er die geniale
Eingebung, eine verlassene Silbermine in der Valganna, Provinz Varese,
zu kaufen.
Dort unten, bei rund ums Jahr gleichbleibender Temperatur und Feuchtigkeit, reifte der Käse so hervorragend, daß Luigi Guffanti innerhalb kurzer Zeit die Märkte eroberte: Seine Söhne Carlo und Mario exportierten zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis nach Argentinien und Kalifornien, Auswanderungsländer für Piemontesen und Lombarden. |
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Höchstes Augenmerk im Hinblick auf die handwerkliche Qualität des Ausgangsprodukts und Leidenschaft für eine sorgfältige Veredelung des Käses bilden den Schwerpunkt einer Tradition, die die Familie Guffanti-Fiori seit fünf Generationen mit größtem Bedacht überliefert. Die beim Gorgonzola gesammelte Erfahrung wurde schrittweise auf die Toma-Sorten der Almen der Val d'Ossola, auf den Parmigiano Reggiano und sämtliche italienischen, schließlich auf die französischen, britischen, spanischen, Schweizer, portugiesischen ... Käsesorten angewandt. Am Ursprung all dessen eine verlassene Silbermine, die irgendwann begann, ein anderes wertvolles Gut zu liefern, aber jetzt aus Milch. |
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![]() Briefpapier der Firma Guffanti von Anfang des 20. Jahrhunderts |
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Noch
Anfang des 20. Jahrhunderts erreichten die Waren aus der Schweiz und
den Ebenen der Val d'Ossola (wie z.B. Käse) Arona über den
See, transportiert von den typischen Lastkähnen mit quadratischem
Segel. Weiter ging die Reise auf Karren.
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